Das Desktop-Displaying wird speziell für Senioren gemacht.
Bei diesen Personen ist die Hilfe, die ein Desktop-Display bringen kann wahrscheinlich sehr groß.

Aus meiner persönlichen Erfahrung möchte ich dies sagen!

Dr. Eric Kandel hat sich sehr mit Erinnerungen befaßt.
Ich erlebe durch eine Behinderung, dass seine Ergebnisse richtig sind.
Durch einen zusätzlichen Hinweis von Hr. Prof. Dr. Gerald Hüther angespornt versuche ich Erinnerungen besser, einfacher, positiv nutzbar zu machen.

Um das Nutzungsprinzip einmal grafisch zu betrachten habe ich mir Bilder anfertigen lassen, die ich hier gerne präsentiere:

Zeichnung      Gehirn Sanduhr                                     

Auf dem ersten Bild ragen symbolhaft 2 Turmspitzen herauf. Die Kegelform verdeutlicht dabei 2 kombinierte Dinge: 1. Die Abnahme der körperlichen Leistungsfähigkeit im Alter, 2. die dadurch resultierende Abnahme der sozialen Interaktion des älteren Menschen wird in ähnlichem Masse immer größer. Der Abstand der beiden Spitzen wird immer größer.
Zwischen den beiden Turmspitzen befindet sich eine rote Form. Sie soll das Desktop-Displaying sein. Ergänzt mit Schatten von Personen zeigt sie die höchst mögliche Individualität, die eine Persönlichkeit hat. Gleizeitig symbolisiert die umgedrehte Kegelform auch die Veränderung des Gedächtnisses. Das Kurzzeitgedächtnis wird mit zunehmendem Alter schlechter, das Langzeitgedächtnis dafür besser.

Das Desktop-Displaying kann somit ein gutes Angebot für diese Problemkombination darstellen!

Menschen sind heutzutage visuell geprägte Wesen. Fast alles, an was wir uns erinnern speichern wir in Vorstellungsbildern ab. In der Psychologie wird beschrieben, dass Vorstellungsbilder die folgenden Komponenten haben:
V isuell, A uditiv, T aktil, K inestetisch, E motional

Patrone      Sehen                   


Die visuelle Komponente ist wesentlich stärker als alle anderen Komponenten!

Diese Erfahrung mache ich real.

Visualisierungen und Revisualisierungen haben enorme Wirkung! Prof. Paul Whalen führte eine interessante Studie mit Traumapatienten durch, deren Ergebnisse durch das Desktop-Displaying umgekehrt werden. Die durchweg unbewußt erzeugten Gefühle werden zum Benefit des Betrachters.

Die gehirngerechte Aufbereitung der zu sehenden Bilder war sehr schwer, aber die enorm positive Auswirkung konnte mehrmals explizit gesehen werden. Da heutzutage immer mehr Erkenntnisse dahin gehen, dass auch implizite Vorgänge die Gesundheit stark beeinflussen, ist das Betrachten von bearbeiteten Bildern über ein Desktop-Display sehr vielversprechend. Zu Nutze machen wir uns hier, dass das Unterbewusstsein 1000 mal mächtiger ist, als das Bewusstsein und gestalten Gefühle damit.

Die Hirnleistung ist nicht ablesbar an Schweiß auf der Stirn oder hörbar an keuschen. Wenn jedoch ein großer Hirnleistungsbestandteil frei wird, wird die Leistung sofort auf andere Wahrnehmungen übertragen. Das erlebe ich!

Sinn und Zweck des Desktop-Displayings ist es die Hirnleistung, die zur Verarbeitung der visuellen Komponente genutzt wird zu reduzieren, dass die frei werdende Energie zur Unterstützung andere Komponenten zur Verfügung steht. Auch sollen unbewußte Dinge den Betrachter unterstützen.

Wenn die körperliche Leistungsfähigkeit nachläßt, der eigentliche Lebensraum immer kleiner wird, sollen schöne Gefühle, wenigstens anhand des optischen Reizes durch Erinnerungen über Bilder des Desktop-Displayings ausgelöst werden können.

Lebensqualität    


Das Sehen findet im Gehirn statt!

Gehirn männlich     Gehirn weiblich

Gehirn Puzzle


Die Augen sind nur die sichtbaren Teile des Sehsystems, dass sich zusätzlich durch den Sehnerv und das Sehzentrum bildet. Der Weg des Sehnervs führt sehr nah an der Amygdala vorbei. Diese Tatsache wird beim Desktop-Displaying besonders berücksichtigt.
Auge
Sehsystem
Amygdala
Serotonin     Dopamin


Das Desktop-Displaying befaßt sich mit vielen unbekannten, jedoch sehr wichtigen, visuellen Wahrnehmungen. Auch in der heutigen Zeit sind viele davon vermeintlich unrealistisch.

Welche Ausmasse genau die Hilfe durch ein Desktop-Display hat, die Kluft aus der ersten Abbildung zwischen abnehmender körperlichen Leistungsfähigkeit und sozialer Interaktion zu verkleinern, das vermag niemand genau zu sagen. Experten des aktiven Alterns können hier wohl auch nur tendentielle Aussagen machen.

Über eines bin ich mir jedoch ganz sicher: Die Kluft wird etwas verkleinert und der Mensch, der auf das Desktop-Display schaut kann sich an seinen Erinnerungen einfacher erfreuen.